Betriebliches Gesundheitsmanagement für den Außenvertrieb

    Logo der Volksfürsorge AG
    Unternehmen
    Volksfürsorge AG – Vertriebsgesellschaft für Vorsorge- und Finanzprodukte
    Sitz
    Besenbinderhof 43, 20097 Hamburg
    Beschäftigte
    ca. 2.600 Mitarbeiter
    Ansprechpartner/-in
    Gesundheitsteam Volksfürsorge

Beginn und Dauer des Projekts

Im Spätherbst 2011 wurde das zunächst auf zwei Jahre befristete Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement für den Außenvertrieb“ ins Leben gerufen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen, wurde es um weitere zwei Jahre verlängert. Am Ende dieser zweiten Phase wird ein Konzept zur Institutionalisierung des betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) stehen.

Details

Im Zuge der Ausgründung der Volksfürsorge als eigenständige Vertriebsgesellschaft stellten wir fest, dass die Fehlzeiten unserer Beschäftigten im Vergleich zur Branche überdurchschnittlich hoch sind. Neben dem wirtschaftlichen Risiko, das hohe Fehlzeiten verursacht, bedeuteten sie vor allem eine hohe Belastung der betroffenen Mitarbeiter, deren Qualifikation, Motivation und Gesundheit die Basis und die wertvollsten Güter unseres Unternehmens darstellen. Die hochqualifizierte Tätigkeit eines Außendienstmitarbeiters gestaltet die Kompensation eines Ausfalls als besonders schwierig.

Um die Arbeitsfähigkeit unserer Beschäftigten und der Organisation nachhaltig zu sichern und zu stärken, hat sich die Volksfürsorge 2011 zu der Einführung eines BGM für den Außendienst entschlossen. Für den Aufbau der dafür notwendigen Fachkompetenz haben wir in der Techniker Krankenkasse und der VBG zwei erfahrene Partner für dieses Vorhaben gewinnen können, ebenfalls wurde die Arbeitnehmervertretung aktiv beteiligt.

Als eine erste Maßnahme wurde ein Seminar für die Führungskräfte initiiert, um diesen den Einfluss von Führung auf den Gesundheitszustand der Mitarbeiter zu verdeutlichen. Das zweitägige Seminar macht die Teilnehmer mit den Möglichkeiten gesunder Führung vertraut und gibt positive Impulse, diese in der Zukunft im Umgang mit ihren Mitarbeitern anzuwenden. Erste Erfolge eines Wandels der „Gesundheitskultur“ im Unternehmen sind zu beobachten.

Für weitere Analysen zur Gesundheitssituation der Beschäftigten wurde in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden eine auf die speziellen Anforderungen einer Vertriebsgesellschaft ausgerichtete Mitarbeiterbefragung nach der Preva-Methode durchgeführt, die auch die Kriterien einer Gefährdungsbeurteilung erfüllt.

In einer Pilot-Phase wurden zunächst drei Regionaldirektionen mit rd. 300 Außendienstmitarbeitern beteiligt. Nach der Präsentation der Befragungsergebnisse im Management haben die Befragten selbst die Möglichkeit Folgemaßnahmen vorzuschlagen, die nach Auswertung und Prüfung durch das Gesundheitsmanagement umgesetzt werden. Die Wirksamkeit und der Nutzen dieser Maßnahmen werden über spezielle Kennzahlen dokumentiert und evaluiert. Ziel ist es, für das gesamte Unternehmen geeignete Maßnahmen zu finden.

Ferner werden im Rahmen der Gesundheit auch Maßnahmen für die Mitarbeiter des Innendienstes angeboten. Die Integration der Beschäftigten der Zentrale in ein ganzheitliches BGM ist ein weiteres Ziel des Projektes. In den vergangen Jahren wurden neben der Teilnahme an jährlichen Gesundheitstagen und Coachings auch verschiedene Sportaktivitäten angeboten.

Als ausgeschriebenes Ziel der zweiten Phase des BGM-Projektes steht neben der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes zur Gesundheitsförderung, die Institutionalisierung des BGM in die bestehenden Strukturen der Volksfürsorge.

Im Spätherbst 2011 wurde das zunächst auf zwei Jahre befristete Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement für den Außenvertrieb“ ins Leben gerufen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen, wurde es um weitere zwei Jahre verlängert. Am Ende dieser zweiten Phase wird ein Konzept zur Institutionalisierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) stehen.