Sprache wählen
| Login |
DruckenDrucken

KI 05/2012, 15.05.2012

Versicherungsgewerbe: Beschäftigtenzahl steigt leicht an

Grafik der Versicherungsplätze in Deutschland

Versicherungsplätze

In 2011 ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer im Versicherungsgewerbe nach einem leichten Rückgang in 2010 (- 0,6 %) wieder um 0,8 % auf 300.440 Arbeitnehmer angestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erstellt einmal jährlich im Auftrag des AGV eine Sonderauswertung für das Versicherungsgewerbe, welche auf der Beschäftigungsstatistik der BA basiert. Die Sonderauswertung erfasst alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland mit Stichtag 30. Juni.

Die regionale Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen wie in den Vorjahren mit über 25 % der größte Anteil der Angestellten (77.140) im Versicherungsgewerbe beschäftigt war. Darauf folgt Bayern mit einer Beschäftigungsdichte von 20,6 % und 61.760 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. In Baden-Württemberg arbeiteten 36.070 (12,0 %) sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer im Versicherungsgewerbe, in Hessen waren es 28.130 (9,4 %).

München bleibt mit 32.940 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern der größte Versicherungsstandort in Deutschland. Es folgen die Städte Köln mit 26.910 und Hamburg mit 21.850 Angestellten. Im Gegensatz zu München (+ 0,2 %) und Köln (- 2,8 %), stieg in Hamburg die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutlich an. Nach dem starken Rückgang im Vorjahr (- 11,3 %) nahm hier die Zahl der Beschäftigten um 14,6 % zu. Mit weitem Abstand folgen die Städte Stuttgart (13.550), Düsseldorf (11.570) und Berlin (11.390).

Die leichte Zunahme der Anzahl von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Versicherungsgewerbe ggü. dem Vorjahr basiert primär auf den Zuwächsen in Hamburg (+ 14,6 %), Hannover (+ 6,8 %) und Münster (+ 4,0 %). Leichte Rückgänge konnten unter anderem in Köln (- 2,8 %), Nürnberg (- 2,2 %), Karlsruhe (- 1,7 %) sowie Düsseldorf (- 1,4 %) beobachtet werden.