KI 06/2014, 16.06.2014

Pensions-Sicherungs-Verein - Jahresabschluss 2013

Der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2013 vorgelegt. Die Zahl der den PSVaG treffenden Insolvenzen ist im vergangenen Jahr gestiegen, die Anzahl der zu sichernden Renten und Anwartschaften ist geringer, das Schadenvolumen summierte sich.

Der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2013 vorgelegt. Die Zahl der den PSVaG treffenden Insolvenzen ist im vergangenen Jahr von 642 in 2012 auf 668 gestiegen. Die Anzahl der zu sichernden Renten und Anwartschaften ist mit 27.454 deutlich geringer als im vorangegangenen Jahr 2012 (41.915). Das Schadenvolumen summierte sich auf 780,7 Mio. € (Vorjahr: 1.264,8 Mio. €).

Das Beitragsvolumen belief sich im Jahr 2013 auf insgesamt 544,2 Mio. €, dessen Berechnung eine Beitragsbemessungsgrundlage von 312 Mrd. € und ein Beitragssatz von 1,7 ‰ zugrunde lagen. Der Beitragssatz lag damit unter dem des letzten Jahres (3,0 ‰). Für die bisherigen 39 Geschäftsjahre errechnet sich ein durchschnittlicher Beitragssatz von 3,0 ‰, über die letzten fünf Jahre beträgt er 4,5 ‰, über die letzten zehn Jahre 3,9 ‰.

Aufgrund der im Jahr 2006 begonnenen Nachfinanzierung der bis zum 31.12.2005 aufgelaufenen „Altlast“ von rd. 2,2 Mrd. € aus gesicherten Anwartschaften hat der PSVaG zusätzliche Mittel von 98,7 Mio. € vereinnahmt. Damit stehen inzwischen allen gesicherten Anwartschaften Deckungsmittel in Höhe von 2.702 Mio. € gegenüber. Das heißt, dass diese Anwartschaften, deren Barwert zum 31.12.2013 rd. 3,4 Mrd. € betrug, nunmehr bereits zu 79 % kapitalmäßig gedeckt sind. Die Nachfinanzierung läuft noch über weitere acht Jahre und wird im Jahr 2021 abgeschlossen sein.

Die Bilanzsumme des PSVaG betrug zum Bilanzstichtag rd. 4,8 Mrd. €. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Erträge aus Kapitalanlagen von netto 94,7 Mio. € aus sowie 163,4 Mio. € Überschussbeteiligung vom Konsortium der deutschen Lebensversicherungswirtschaft, mit dem der PSVaG bei der Abwicklung der übernommenen Renten zusammenarbeitet. Dem Ausgleichsfonds wurden 74,2 Mio. € zugeführt. Insgesamt enthält dieser nun rd. 1,24 Mrd. €.

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