KI 06/2014, 16.06.2014

Wirtschaftsfaktor Sport

Die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft erfreut nicht nur Fans in ganz Deutschland, sondern hat auch positive Effekte für die nationale und regionale Wirtschaft.

Die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft erfreut nicht nur Fans in ganz Deutschland, sondern hat auch positive Effekte für die nationale und regionale Wirtschaft. Wie eine Studie des Bundesinstituts für Sportwissenschaften zeigt, leistet die Sportwirtschaft mit ihren Waren und Dienstleistungen einen ähnlich hohen Beitrag zur Wertschöpfung der Bundesrepublik wie der Fahrzeugbau. Darüber hinaus bietet die Sportbranche einen bedeutenden Arbeitsmarkt. Insgesamt sind deutschlandweit rund 1,76 Mio. Personen in sportrelevanten Branchen beschäftigt. Hierzu zählen aber nicht nur die Hersteller von Sportartikeln und -geräten, sondern auch Veranstalter und die Bereiche Werbung und Marketing.

Insbesondere der Fußball entwickelt sich seit Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig, in dem laut Beobachtern auch weiterhin Wachstumspotenzial steckt. Darüber hinaus sieht der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Bertram Brossardt, vor allem in Ereignissen wie Champions-League, Fußball-Weltmeisterschaft, aber auch Bundesligaspielen mit bayerischer Beteiligung, einen Konjunkturtreiber für den regionalen Handel, Werbetreibende, Gastronomie- und Hotelgewerbe.

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